Signal Iduna ‚Äď Betriebliche Altersversorgung - Regelungen des Betriebsrentenst√§rkungsgesetzes - Handwerk Nordfriesland
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Signal Iduna ‚Äď Betriebliche Altersversorgung - Regelungen des Betriebsrentenst√§rkungsgesetzes

Entgeltumwandlung spart Sozialabgaben
Arbeitgeber muss seine Mitarbeiter beteiligen


Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) eröffnet besonders kleinen und mittleren Unternehmen gute Möglichkeiten in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Seit 1. Januar 2019 gilt hier eine Neuregelung.

Auch Arbeitgeber sparen Sozialabgaben, wenn ihre Mitarbeiter √ľber die Entgeltumwandlung vorsorgen. Seit Jahresbeginn sind Arbeitgeber verpflichtet, diese eingesparten Sozialabgaben an den Mitarbeiter in Form eines Arbeitgeberzuschusses weiterzugeben. Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts m√ľssen Arbeitgeber zuschie√üen. Sollte dieser bei der Entgeltumwandlung weniger als 15 Prozent an Sozialbeitr√§gen einsparen, kann er nur die tats√§chliche Ersparnis als Beitragszuschuss weitergeben. Die Regelung gilt f√ľr neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen in den Durchf√ľhrungswegen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds. F√ľr bereits vor 2019 vereinbarte Entgeltumwandlungen gibt es eine √úbergangsfrist bis 2022. Tarifvertragliche Regelungen k√∂nnen allerdings von diesen gesetzlichen Vorgaben abweichen.

Doch lediglich 17 Prozent der Arbeitgeber wissen hier Bescheid. Das geht aus einer repr√§sentativen Online-Umfrage unter Unternehmensentscheidern im Auftrag der SIGNAL IDUNA hervor. Jeder vierte Firmenchef meinte, dass die Zuzahlungen weiterhin auf freiwilliger Basis erfolgen k√∂nnen. Nur gut jeder zweite Befragte hatte die Frage √ľberhaupt beantwortet. 43 Prozent machten keine Angaben oder konnten die Frage nach der Neuregelung des Arbeitgeberzuschusses nicht beantworten.

Die SIGNAL IDUNA bietet Arbeitgebern weiterhin ganz konkrete Hilfe bei der Umsetzung des Arbeitgeberzuschusses in ihren Unternehmen an. Wichtig ist uns, dass die Arbeitgeber √ľber ihre Pflichten informiert sind. Nur gut informierte Firmenchefs k√∂nnen ihre Gesetzespflicht erf√ľllen und dar√ľber hinaus die Chancen der betrieblichen Altersversorgung als wirkungsvolles Personalbindungsinstrument nutzen.

Das BRSG gilt nunmehr seit rund einem Jahr und hat der bAV einigen Schub verliehen. So kann deutlich mehr als vorher steuerfrei beispielsweise in eine Direktversicherung oder Pensionskassenversorgung eingezahlt werden. Der Höchstbeitrag liegt bei acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung West. 2019 können so bis zu 536 Euro monatlich steuerfrei eingezahlt werden.
Positiv hervorzuheben ist der neu eingef√ľhrte ‚ÄěF√∂rderbetrag f√ľr Geringverdiener‚Äú: Arbeitgeber, die f√ľr Mitarbeiter, die unter 2.200 Euro brutto monatlich verdienen, eine rein arbeitgeberfinanzierte bAV einrichten, erhalten einen staatlichen Zuschuss. Dieser Zuschuss liegt je nach H√∂he des Arbeitgeberbeitrags ‚Äď maximal 480 Euro ‚Äď zwischen 72 und 144 Euro.

Unter www.die-neue-bav.de hält die SIGNAL IDUNA umfangreiche Informationen zum BRSG vor.



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