Freisprechung der Anlagenmechaniker - Handwerk Nordfriesland
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Freisprechung der Anlagenmechaniker



‚ÄěHandwerk ist kein lufleerer Raum‚Äú - Freisprechung der Anlagenmechaniker von S√ľderl√ľgum bis St.Peter-Ording

W√§rme und Wasser wird immer gebraucht ‚Äď und das qualifizierte Personal f√ľr die Installation, Wartung und Reparatur ebenso. In der heutigen Zeit sind die Anforderungen an die jungen Auszubildenden stetig gestiegen. Schon lange reicht es nicht die richtigen Anlagen zu montieren ‚Äď nein, umfassendes Basiswissen, technische Neuerungen, die Auseinandersetzung mit der Energiewende und damit verbundenen Vorschriften und Gesetzen, verlangt jungen Menschen in diesem Ausbildungsberufs des Handwerkes manches ab.

Am 29. Januar verlor Reinhard Burdinski, Obermeister der Innung f√ľr Sanit√§r- u. Heizungstechnik f√ľr Nordfriesland, mit Sitz in Husum, motivierende und zukunftsorientierte Worte. Seine Aufmerksamkeit und Respekt an diesem Nachmittag galt den 18 anwesenden Junggesellen aus ganz Nordfriesland und ihren Begleitungen, die im Handwerkerhaus von Husum auf den feierlichen Moment ihrer Freisprechung warteten. Burdinski zollte in seiner Ansprache Respekt gegen√ľber den erbrachten Leistungen der Neu-Gesellen und bedankte sich bei den Anwesenden der Pr√ľfungskommission f√ľr ihre ehrenamtliche Unterst√ľtzung im Pr√ľfverfahren. ‚ÄěWeiterhin expandiert das Handwerk und mit einem Umsatzwachstum von vier Prozent ist dieser Aufw√§rtstrend in Zahlen deutlich messbar‚Äú, res√ľmierte Budinski und lie√ü w√§rhrend seiner Rede den Blick in die erwartungsvoll auf ihn gerichteten Gesichter schweifen.

‚ÄěW√§hrend die Industriekonjunktur schw√§chelt, hat das Handwerk nach wie vor goldenen Boden.‚Äú Dieser Leitsatz ist ganz und gar nicht abgedroschen und es zeigt sich, dass viele Eigenheimbesitzer ihr Geld in Sanierungen unterschiedlichster Objekte investieren. Da z√§hlt die Qualit√§tsarbeit des Deutschen Handwerks und kompetente Fachkr√§fte sind gefragter denn je. Nicht weniger als 8000 Unternehmen haben einen Inhaber, welcher √§lter als 55 Jahre ist und ben√∂tigen dringend junge, motivierte Nachfolger. Die Zeit ist g√ľnstig f√ľr alle, die sich nach Erhalt ihres Gesellenbriefes nicht tatenlos zur√ľcklehnen, sondern mit Ehrgeiz an ihrer Zukunft arbeiten. Der Meisterbrief und der darauffolgende Schritt in die Selbst√§ndigkeit, k√∂nnen der Wegbereiter und Zeichensetzung f√ľr nachfolgende Generationen sein. Denn das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht Deutschlands. Immer wird irgendwo gebaut, werden M√∂bel konstruiert, ein Auto repariert, Heizungsanlagen installiert sowie B√§der saniert.

Auf ihrem Weg durch die Ausbildung wurden die jungen Leute  durch Jo Starkgraff, Fachlehrer an der Beruflichen Schule Husum, begleitet. An ihn √ľbergab Brudinski das Wort und Starkgraff nutzte die Gelegenheit, um die G√§ste des Nachmittags auf eine kurze, anekdotische Reise in den Alltag der ehemaligen Berufssch√ľler mitzunehmen. Vom vorbeirauschenden ‚ÄěStoff‚Äú, auffallend kreativen Gestaltungen durch Nebent√§tigkeiten w√§hrend der Unterrichtseinheiten und weiteren erheiternden Szenen aus der Berufsschulzeit konnte der erfahrene Lehrer berichten. Aber auch Starkgraff gab seinen ehemaligen Sch√ľtzlingen auf den Weg, dass Lernen das Ver√§ndern vom Verhalten bedeutet und die Vielfalt der Ausbildung sich durch ganz unterschiedliche Bildungsm√∂glichkeiten zeigt. So ist es zwei Neu-Gesellen gelungen, parallel zu der Ausbildung zum Anlagenmechaniker, noch den Abschluss der Mittleren Reife zu absolvieren. Die Berufliche Schule Husum bietet viele Wege, um Schulabschl√ľsse zu erlangen und Bildungsm√∂glichkeiten f√ľr einen qualifizierten Werdegang.

Strahlend nahm Julian Boller, welcher gemeinsam mit Alessio Witte und Tobias Eritt als ‚ÄěEiderstedter Trio‚Äú im elterlichen Betrieb Boller in St.Peter-Ording seine Ausbildung absolvierte, seine Auszeichnung und Pr√§sent f√ľr den Innungsbesten entgegen.


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