Gemeinsame Freisprechung der Maler - Handwerk Nordfriesland

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    Gemeinsame Freisprechung der Maler



    Gemeinsame Freisprechung der Maler- und Lackierer-Innung Festland / S├╝dtondern, F├Âhr und Amrum und der Maler-, Lackierer- und Glaser-Innung Sylt

    Als Klassenlehrer dankte Lars Brodersen den Betrieben und allen an der Ausbildung Beteiligten f├╝r das Engagement, so dass alle Pr├╝flinge die Gesellenpr├╝fung bestanden haben. Viele konnten durch ein gutes Abschlusszeugnis einen h├Âherwertigen Schulabschluss erlangen. Mit dem Gedankenbild ÔÇ×Wenn diese Klasse ein Buch w├ĄreÔÇŽÔÇť schaute Brodersen in die Abschnitte und Kapitel dieses Buchs hinein. So st├╝nden im ersten Abschnitt die 19 Kapitel mit den individuellen Vorgeschichten der Auszubildenen, die im 1. Lehrjahr vor drei Jahren gestartet waren. Von beh├╝tetem Elternhaus ├╝ber zerr├╝ttete Verh├Ąltnisse bis hin zu Vertreibung und Flucht mit der eigenen Familie seien diese Geschichten sehr vielf├Ąltig. Im zweiten Abschnitt st├╝nden dann die drei Jahre gemeinsame Lehrzeit. Hier seien einige Kapitel aus unterschiedlichen Gr├╝nden dann vorzeitig zu Ende gegangen. Elf Sch├╝ler*innen h├Ątten aber ihre Kapitel bis zum Ende gef├╝llt, die jetzt mit dem Empfang des Gesellenbriefs enden. Auf dem Weg h├Ątten alle nicht nur durch die Corona Pandemie und die besonderen Bedingungen gemeinsam viel gelernt. Dabei sei eine Erkenntnis gewesen, dass Menschen eben unterschiedlich sind und dieses anzuerkennen die Welt zu einem friedlicheren Ort machen k├Ânnte.
    Der n├Ąchste Abschnitt des Buchs sei nun noch gar nicht geschrieben. Die folgenden Kapitel enthielten viele leere Seiten, zum Teil mit vorgezeichneten Linien, zum Teil v├Âllig frei. Diese Seiten gelte es nun zu F├╝llen. Daf├╝r w├╝nschte Brodersen alles Gute und viel Erfolg: ÔÇ×Es darf ruhig bunt werdenÔÇť.

    Stephan Petersen, Abteilungsleiter an der Beruflichen Schule in Nieb├╝ll, ├╝berbrachte Gl├╝ckw├╝nsche und gratulierte zu den guten Leistungen. Ein besonderer Dank galt den Betrieben, die es mit der Bereitstellung von Ausbildungspl├Ątzen erst erm├Âglichten, den Ausbildungsgang im dualen System vor Ort an der Schule zu halten. Selbst gelernter Zimmermann, machte Petersen deutlich, wie befriedigend es sein k├Ânne, einem Geb├Ąude den letzten Schliff zu geben und daf├╝r zu sorgen, dass es sch├Ân und wohnlich werde, w├Ąhrend andere Gewerke die Baustelle selten in Vollendung sehen.
    F├╝r den Pr├╝fungsausschuss Festland und auch als Lehrwerkwerkmeister bescheinigte Reinhard Grei├čen den neuen Gesell*innen eine gute Entwicklung. Viele h├Ątten sich im Vergleich zur Zwischenpr├╝fung deutlich verbessert, Hinweise aufgenommen und umgesetzt. Dennoch h├Âre das Lernen nicht auf: ÔÇ×Die Ausbildungszeit ist nun zu Ende, dann kann das Lernen ja jetzt beginnenÔÇť gab er mit ihnen auf den Weg.
    ├ähnlich ├Ąu├čerte sich der Obermeister der Innung Festland / S├╝dtondern F├Âhr und Amrum, J├Ârg Brodersen. Es st├╝nden mindestens noch drei weitere Jahre des Lernens und Erfahrung Sammelns bevor. Anschlie├čend sprach er drei junge Frauen und drei junge M├Ąnner von der Ausbildung frei und ├╝berreichte die Gesellenbriefe.
    F├╝r die Sylter Innung sprach der stellvertretende Obermeister Sven Menke vier Auszubildende frei.

    Die Tatsache, dass gleich vier neue Gesellen*innen die Voraussetzungen f├╝r die Teilnahme am Landesleistungswettbewerb auf der Nordbau in Neum├╝nster erf├╝llen, macht das hohe Ausbildungsniveau deutlich. Als Innungsbeste f├╝r Sylt wird Serena Schl├╝ter (Ausbildungsbetrieb Jacobsen & Jacobsen) dort teilnehmen. Innungsbeste auf dem Festland wurde Nina Johanna Nissen (Ausbildungsbetrieb Lothar Kastilan). Die Festlandsinnung wird, wie schon in fr├╝heren Jahren von seinem Bruder, nun durch Lennart Nielsen (Ausbildungsbetrieb Malerei Matz-B. Nielsen) vertreten.

    Abschlie├čend gratulierte auch Kreishandwerks- und Malermeister Ingwer Christophersen: ÔÇ×Sauber und adrett ÔÇô flei├čig und nettÔÇť ÔÇô das seien f├╝r Ihn die wichtigsten Eigenschaften eines Malers bzw. einer Malerin. Dabei gehe es gleicherma├čen um die Arbeit als auch um das eigene Erscheinungsbild auf der einen, genauso wie um den Umgang mit den Kunden und den Umgang untereinander im Betrieb und auf der Baustelle auf der anderen Seite.

    ÔÇ×Ein L├Ącheln schadet nie!ÔÇť gab der Kreishandwerkmeister allen mit auf den Weg.



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