Coronabedingte Umsatzausf├Ąlle fristgerecht geltend machen - Handwerk Nordfriesland
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Coronabedingte Umsatzausf├Ąlle fristgerecht geltend machen





Sensibles Thema mit  Nachhall politisch und rechtlich fundiert platzieren

"Jetzt geht es um das Gewerk und nicht um Werbung f├╝r die Innungen", proklamiert Randolf Haese, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Kreishandwerkerschaft Schleswig, in der Pressekonferenz des Landesinnungsverbandes Friseurhandwerk und Kosmetiker vor regionalen Pressevertretern und dem anwesenden Vorstand der Landesinnung. 
Aus aktuellem Anlass und mit einer positiv kanalisierten Botschaft f├╝r die rund 3 000 Friseursalons in Schleswig-Holstein wurde am 3. Juni in der Kreishandwerkerschaft Schleswig eine Pressekonferenz durchgef├╝hrt. Motiv dieser bekanntgebenden Sitzung war die Regelung f├╝r Entsch├Ądigungsanspr├╝che nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) f├╝r Selbstst├Ąndige aufgrund von allgemeinen Betriebsschlie├čungen. Es gilt, dieses Thema in die ├ľffentlichkeit zu transportieren und auf m├Âgliche Entsch├Ądigungsanspr├╝che aufmerksam zu machen. Diese brisante Materie wurde durch den Kieler Fachanwalt Johannes Hoppe juristisch beleuchtet und in klaren Worten vorgebracht: "An einer Klage gegen das Land Schleswig-Holsten ist keinem von uns gelegen. Vielmehr geht es dieser Zeit darum, die Politik auf Belange des Friseur- und Kosmetikerhandwerks aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren und zu Regulationsgespr├Ąchen an einen Tisch zu bekommen." Der Kieler Anwalt f├╝r Banken-, Kapital- und Wirtschaftsrecht er├Ârtert detailliert die Brisanz der zugrunde liegenden Thematik: "Gem├Ą├č ┬ž28 IfSG sind Betriebsschlie├čungen nach genauer Pr├╝fung der Rahmenumst├Ąnde und Tatbestandsmerkmale individuell vorzunehmen. Das Gesetz sieht keine  Betriebsschlie├čung und tempor├Ąres Aus├╝bungsverbot f├╝r einen gesamten Gewerkebereich vor. F├╝r uns Anlass, den Aspekt der Entsch├Ądigungszahlungen gem├Ą├č ┬ž 56 IfSG in den Fokus zu schieben und Bedarfsanmeldung zu machen." 
Der Landesinnungsverband der Friseure und Kosmetiker sieht sich in diesem Spezialfall als Sprachrohr f├╝r alle Friseure in Schleswig-Holstein und wird seitens der Rechtsanwaltskanzlei Hoppe aus Molfsee kompetent in der Interessenvertretung f├╝r das Handwerk unterst├╝tzt. Denn: " Hier geht es nicht um Innungswerbung, sondern um Schadensregulierung und eine starke gemeinsame Stimme zur Sch├Ąrfung des Problembewusstseins in Richtung Politik! Denn jeder Betrieb tr├Ągt zur ├Âkonomischen Entwicklung Schleswig-Holsteins bei." Bisher betrug die Frist zur Einreichung des Antrages auf Erstattung des Verdienstausfalls durch coronabedingte Betriebsschlie├čungen drei Monate und endete am 15. Juni. Diese Frist ist auf zw├Âlf Monate verl├Ąngert worden. Dennoch r├Ąt Rechtsanwalt Hoppe, der gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Mitja Hettwer ein ersch├Âpfendes Dossier erarbeitet hat, die Antr├Ąge bis Ende Juni dieses Jahres bei der Kanzlei einzureichen. 
Landesinnungsmeister Klaus-Dieter Sch├Ąfer erl├Ąutert: "Ausnahmesituationen erfordern au├čerordentliche Ma├čnahmen. Unsere ist, dass wir hier ein Kollektivangebot f├╝r Innungsmitglieder und NICHT-Mitglieder bieten, um eben mit einer gemeinsamen starken Stimme zu sprechen." Sch├Ątzungsweise die H├Ąlfte der in dem Land zwischen den Meeren aktiven Friseurbetriebe, ist freiwillig in der Innung organisiert. "Unser Appell an alle Betriebe ist: Wendet Euch an die Innung und positioniert Euch mit geb├╝ndelter Kraft f├╝r Euer Handwerk!"
Charmant bei diesem Angebot ist, dass die mitmachenden Betriebe lediglich einen Antrag und eine Vollmacht bei der Kanzlei Hoppe f├╝r die Mandats├╝bernahme stellen und wir uns um alles weitere unisono k├╝mmern", er├Ârtert Hoppe. Der Kontakt zum Wirtschaftsministerium in Kiel und zum Landesamt f├╝r soziale Dienste, welches origin├Ąr f├╝r die Erstattung dieser Ausgleichszahlungen zust├Ąndig ist, wurde bereits hergestellt. 
Lutz Martensen, Gesch├Ąftsf├╝hrer des Landesinnungsverbandes des Friseurhandwerks und der Kosmetiker in Schleswig-Holstein, verdeutlicht: "Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig der Zusammenschluss in Innungen f├╝r die einzelnen Gewerke ist. Wir k├╝mmern uns um juristischen Background, eruieren M├Âglichkeiten der Interessenvertretung und etwaige Gesetztes-Novellierungen, um f├╝r organisierte Betriebe das Bestm├Âgliche herauszuarbeiten." 
F├╝r die Friseure zu beziffern ist der entstandene wirtschaftliche Schaden derzeit nicht abschlie├čend. "Je nach Betriebsgr├Â├če pendelt das Ausfallvolumen zwischen 8 000 bis 40 000 Euro", so Rechtsanwalt Hoppe. Eine kurze BWA des bezifferten Zeitraumes vom 23. M├Ąrz bis zum 3. Mai gen├╝gt, um den Antrag bei der Kanzlei Hoppe (Eschenbrook 19, 24113 Kiel) einzureichen. 
Informationen zum Thema erhalten landesweit agierende Friseure per Anschreiben des Landesinnungsverbands des Friseurhandwerks und Kosmetiker. F├╝r detaillierte Nachfragen steht Gesch├Ąftsf├╝hrer Lutz Martensen unter 04841-8938-0 zur Verf├╝gung. 

Fotos: Silke Kurtz - Fotografie





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